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Nicht mehr verboten: Über Energiesparlampe als Umweltverschmutzung reden

 

Lange Zeit setzte man sich dem Verdacht aus, den Fortschritt verhindern und die Umweltverschmutzung steigern zu wollen, wenn man die Energiesparlampe als das bezeichnete, was sie schon immer war: Umweltverschmutzer mit Quecksilber. Man darf jetzt aufatmen, die Lichtindustrie klatscht einem nicht mehr aufs Maul, sondern Beifall. Ganz uneigennützig, denn die Sache nützt garantiert nicht dem Absatz von LEDs, die die Industrie am liebsten verkauft. Ehrenwort! Die Deutsche Umwelthilfe hat die Lampen prüfen lassen, die völlig unschuldig im Verdacht stehen, Energie zu sparen, und warnt jetzt (hier Deutsche Umwelthilfe warnt vor gesundheitsgefährdenden Billigst-Energiesparlampen mit zu viel Quecksilber) Da müssen natürlich die Billigstlampen herhalten. Die anderen sind sauber. Obwohl … was ist sauber, wenn ein technisches Produkt ein längst verbotenes Umweltgift zum Funktionieren braucht? Egal, was es kostet. Weiß einer noch, was die Minimata Krankheit war und wodurch sie verursacht wurde?

Na, ja. Das Giftarsenal umfasst nach dieser Studie 65 Produkte. Ich wusste vorher nicht, dass so viele noch existierten, nachdem diese Lampengattung geholfen hatte, die Glühlampe elegant aus dem Verkehr zu ziehen. Was die restlichen Qualitätslampen sind, kann man beim DUH erfahren oder nicht. Wenn nicht, "DUH empfiehlt Verbrauchern den Kauf von Qualitätslampen und eine Beratung im Fachhandel". Beratung ist immer gut. Wo bekommt der Fachhandel das nötige Wissen für die Beratung her? Aus der Fachpresse. Und wo bekommt die Fachpresse ihr Wissen her? Aus den Marketingabteilungen der (Fach)Industrie. Na, bitte. Besser als die DUH hätten die Marketingexperten nicht formulieren können: 'Durch die verantwortungslosen Praktiken Einzelner gerät eine Lichttechnologie in Verruf, die effizient und klimafreundlich ist", kritisiert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.' (hier).

Das erinnert mich fatalerweise an die Probleme der Menschen mit der Klimatisierung von Büros. Der zuständige Verband hatte alle Kritiken von sich gewiesen und die Probleme auf die etwas "empfindlichen" Seelen Einzelner im Büro geschoben. Im Fachjargon intern "Bekloppte" oder DAU genannt, Dümmster Anzunehmer User. Als der TÜV Rheinland in einer Bürostudie in den 1970er Jahren  Ähnliches ausführte, war der Schuldige die Methode. Die hatten nur ein Gebäude untersucht. Später schob ein Professor für Balneologie aus München eine "noch wissenschaftlichere" Studie nach. Aber die von ihm untersuchten Bürohäuser wären von "Billigheimern" klimatisiert worden. So der zuständige Verband. Da die Aussage von dem Vorstand des Verbandes in meiner Anwesenheit gemacht worden war, habe ich ihm berichtet, dass unsere Studien in 200 Bürohäusern stattgefunden hätten - und nichts anderes ergeben. Er möge mir ein einziges Objekt zeigen, das nach seiner Meinung vernünftig geplant worden wäre. Wir würden dort die Untersuchungen wiederholen. Seit etwa 30 Jahren warte ich nun auf die Antwort.

Als sich die einstige DDR auf die ewigen Jagdgründe der Ideologien bewegt hatte, beauftragte das Forschungsministerium eine ostdeutsche Uni mit einer umfangreichen Studie diesbezüglicher Effekte. Die Studie hieß "ProKlimA" und beschäftigte sich mit Allem, was unter den Begriff „Sick-Building-Syndrom” (SBS) fällt. Das ist der Fachbegriff für krankmachende Einflüsse von Gebäuden auf Büromenschen. Und das ist fast immer die Domäne, in der Klimatisierung glänzt. Leider nicht als Problemlöser. Und das, sagen wir mal, seit den 1960er Jahren. Jeder einzelne Mensch, der jemals in einem "voll"-klimatisierten Büro gearbeitet hat, weiß worum es sich handelt. Und was fand ProKlimA heraus? Das: "Hier spielte wohlmöglich das Unbehagen Einzelner gegenüber Klimaanlagen und das Bevorzugen der „klassischen” Fensterlüftung eine Rolle." (hier). Einzelne - vermutlich unverantwortliche Chaoten - haben Unbehagen gegen Klimaanlagen und denken an die "klassische" Fensterlüftung. Das Zeug hat wirklich das Zeug zum Klassiker. Niemand denkt in üblichen Büros ständig an eine Fensterlüftung, auch wenn die Bude voll CO2 läuft, weil zu viele Leute darin sitzen. Hingegen wollen fast alle so schnell wie möglich aus klimatisierten Räumen, egal wie sauber die Luft darin ist.

Welche Schlussfolgerung zieht nun unser Klimagott, das Umweltbundesamt, aus dieser Studie: "Zusammenfassend haben die Studien gezeigt, dass persönliche Faktoren und Empfindungen der Betroffenen, ihre Tätigkeit und die Benutzerfreundlichkeit ihres Arbeitsplatzes oft entscheidender für das Auftreten des Sick-Building-Syndroms waren als die Einflüsse des Bürogebäudes." (hier) Man beachte die Reihenfolge: erst persönliche Faktoren, dann Empfindungen, dann Faktoren, die üblicherweise der böse Arbeitgeber versaubeutelt. Bitte dem Bürogebäude kein Unrecht antun.

Sauber. Alles andere ist schuld, vor Allem Einzelne, die an Althergebrachtem hängen, sowie deren persönliche Faktoren. Wie verwerflich! Wie bei den giftigen Energiesparlampen, die alle eine weiße Weste tragen, außer den Billigst-Produkten, von denen "nur" 65 erwischt worden sind. Dabei könnte DUH doch mal ihre eigenen Daten unter die Lupe nehmen. Sie schreibt (hier): "Wir schätzen, dass in Deutschland jedes Jahr etwa 200 Millionen Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und LED-Lampen in Verkehr gebracht werden. Davon werden jedoch nur etwa 30 bis 40 Prozent ordnungsgemäß gesammelt." Wer das Recycling von Lampen kennt, darf so etwas überhaupt nicht schreiben. Denn die "klassischen" Leuchtstofflampen werden schon sehr lange bis auf einen wahrlich kleinen Rest professionell entsorgt. (hier) Und das Recycling klappt bis auf geringe Reste. Was übrig bleibt, ist transparent. Während die sog. Energiesparlampe, d.h., die Kompaktleuchtstofflampe als Ersatz für Glühlampen gedacht war, die schon vor  Jahrzehnten aus den Betrieben mehr oder weniger verschwunden war. Ihr Adressat waren Privathaushalte, die nicht wegen einer Lampe die nächste Sammelstelle ansteuern. (hier oder da). Somit verniedlicht DUH das Problem der Lampen, vor denen sie warnen soll. (Übrigens, LEDs können noch nicht im Recycling angekommen sein. Die leben bekanntlich 50.000 Stunden. Da die Beleuchtung in einem üblichen Büro etwa 800 h im Jahr betrieben wird, leben sie 62,50 Jahre, also sind es noch viele, viele Jahrzehnte hin bis die ersten anfallen.)

Es komm aber noch besser: Man wird informiert, dass man mit diesen Lampen Strom sparen könne (hier). Stimmt. Aber wofür? "So viel, dass man bei flächendeckender Umstellung leicht ein bis zwei Kohlekraftwerke abbauen könnte." Das ist ein Originalzitat vom größten Hersteller von Kohlekraftwerken in Deutschland. (hier). Der hatte damit in 2009 den damaligen Umweltminister Gabriel und seinen Vorgänger Trittin geleimt. (hier) Eine ausführliche Studie über die "Umweltfreundlichkeit" der Energiesparlampen gibt es vom ERGONOMIC Institut. Die bei der EU-Kommission eingereichte Abhandlung ist hier herunterzuladen. Die Empfehlung, künftig Empfehlungen der Deutschen Umwelthilfe gleich in die Tonne zu treten, war damals undenkbar. Heute eher …

Bundesgerichtshof bestätigt Verbot des Vertriebs von Energiesparlampen mit zu hohem Quecksilbergehalt

quecksilber-verboten

Dat weer ook Tied! Die gesamte Republik mit einem Quecksilbernebel überziehen, um Strom zu sparen - und das mit dem Segen des Umweltministers (siehe hier oder dort) und auch des ehemaligen grünen Umweltministers (siehe dort)! Darauf musste man kommen. Für mich eine neue Erfahrung, den Applaus der Industrie heraufzubeschwören - sie wartet nur so auf Argumente, die dem Absatz der LED auf die Beine helfen sollen. Dieses Urteil ist ein Meilenstein.

Den Text des Urteils kann man hier bundesgerichtshof abrufen.

Mein AMpelmann

Suche nach der Dunkelheit
  

Heute fand ich schöne Hinweise zu einem Film von 2011 "The City Dark" (mehr in der IMDb", dazu noch viele interessante Filme, die allesamt von der Verlust der Nacht berichten. Komisch, früher wollten wir das Dunkle loswerden. Die Eltern drohten den unbotsamen Kindern mit dem Keller ohne Licht. Im dunklen Wald, da sind die Räuber … Und die so Erzogenen  suchen heute nach der verlorenen Nacht. Ob sie die wiederfinden werden? (Hier gibt es mehr von mir.)




Man kommt schneller rein als raus aus einer schlechten Nummer 

  
Ob es die Herrschaften gemerkt haben, die sich das Desaster selber eingebrockt haben? Die Rede ist vom Quecksilber über Deutschland, fein gesprüht über Kraftwerksschlote! Einer bestimmt nicht, weil die Sache für ihn nur eine Wahlkampfepisode war, Sigmar "Siggi" Gabriel. Damals war er Umweltminister und machte Wahlkampf mit einer Ladung "Energiesparlampen" im Gepäck (s. hier). Die enthielten zwar Quecksilber, so der Minister, aber deren Gift würde überkompensiert durch Einsparungen an elektrischer Energie, wodurch ein - kleines - Kohlekraftwerk überflüssig würde. Die würden nämlich beim Stromerzeugen die Republik mit Quecksilber besprühen. Wie wahr! Das Argument hatte ihm die Firma Siemens untergejubelt - damals noch die Mutter von Osram - damals noch Lampenhersteller. Die fürsorgliche Mutter beschäftigte sich aber bereits seit Langem nicht nur mit Lampen, die waren für sie nur Vehikel zum Verkaufen von Leitungen, und die dienten zum Verkaufen von Kraftwerken: "Als einer der führenden OEM-EPCs weltweit verfügt Siemens über eine nunmehr 130jährige Erfahrung beim Bau schlüsselfertiger Kraftwerke. Kraftwerke von Siemens stehen für höchste Wirkungsgrade, niedrige Emissionen und modernste Technologie. Das beweisen über 1.500 weltweit im kommerziellen Betrieb befindliche Siemens-Kraftwerke." (aus http://www.energy.siemens.com/hq/de/fossile-stromerzeugung/kraftwerke/ abgerufen am 6. Januar 2016). (Wie viele dieser Kraftwerke "Kohlekraftwerke" sind, ist schwer zu ermitteln, weil die jetzt "Dampfkraftwerke mit integrierter Kohlevergasung" heißen. Als Student habe ich noch in einem Kohlekraftwerk mit einem unmodernen Namen gearbeitet, später Wirbelschichtöfen untersucht, alles bei der fürsorglichen Mama).

  
Nun haben die Deutschen wieder Angst. Das Quecksilber gilt als ziemlich schlimmstes Umweltgift und kommt über einen langen Kreislauf an den Erzeuger wieder zurück - nicht in das Kraftwerk, sondern in den Menschen, der es aus der Erde buddelt.

Qeucksilberkreislauf

Quecksilber ist ein besonderer Stoff, ein sehr besonderer. Früher habe ich das Zeug zum Angeln benutzt, damit die Blinker richtig blinkten. Wir hatten immer ein Fläschchen bei uns, wenn wir fischen gingen. Die Angst kam über die Welt in den 1950er Jahren mit Schreckensmeldungen aus Japan. Heute kommen sie vom Nordpol. Auch die Eisbären bleiben nicht verschont. Und unsere Grünen und grün-angehauchten Mitbürger sind derart mit dem Schicksal von niedlichen Eisbären beschäftigt, dass sie die Sache mit dem Quecksilber nicht allzu ernst nehmen. Wenn die SZ meldet "Europas schmutzigste Kraftwerke stehen in Deutschland", dann denkt auch die witzigste Zeitung von Deutschland zuerst an CO2. Wie auch sonst? In 2014 hat Deutschland 745 Millionen Tonnen CO2 "energiebedingt" emittiert (siehe UBA-Bericht), davon etwa die Hälfte die Energiewirtschaft. Da sehen die paar Tonnen Hg eher niedlich aus. 

Noch im Jahre 2013 hatte Die Welt die schreckliche Minimata-Krankheit thematisiert: "Der lange Schatten einer Quecksilber-Katastrophe" (s. dort). ""Quecksilber verteilt sich großräumig um die Erde", erläutert der Meeres-Chemiker Joachim Kuß vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde", hieß es dort u.a. Ja - stimmt, und dafür sorgen z.B. de hohen Essen der Kraftwerke. Und verschleiern dies auch noch. Denn ein Schornstein mit einer Höhe von 300 m lässt das Quecksilber nicht vor der Haustüre regnen, sondern erst in einigen km Entfernung. Vor der Haustür muss man nicht kehren, das müssen Leute im nächsten Bundesstaat oder in Österreich oder Polen (dank der Westmonsunlage von Deutschland).

Und vorgestern berichteten die deutschen Medien davon: "Deutsche Kohlekraftwerke belasten Luft mit Quecksilber" ( Spiegel Online) oder "Das neue Giftproblem der deutschen Kohlekraftwerke" ( Die Welt). Dort steht geschrieben: "Der Quecksilberausstoß durch Kohlekraftwerke ist der Ökopol-Studie zufolge gewaltig. 70 Prozent des Quecksilberausstoßes in Deutschland stammen demnach aus Kohlekraftwerken. Das entspricht der jährlichen Freisetzung von Quecksilber aus 3,5 Millionen Energiesparlampen." Die Größenordnung stammt vom Umweltbundesamt (thru.de, Bericht "Kohlekraftwerke im Fokus der Quecksilberstrategie" von Rolf Beckers, Joachim Heidemeier und Falk Hilliges):

Quecksilber in Deutschland

  
Wie dämlich muss man sein, um ein solches Thema unter die Leute zu bringen, einer kurzfristigen Kampagne zum Verbot der Glühlampe wegen? Ja, die Mama von Osram, die ehemalige, hat früher strategisch gedacht (siehe Kabelkartell mit einer Lebensdauer von 95 Jahren), sozial gehandelt (siehe Siemenstadt in Berlin), klug vernetzt (Gründung der PTB in Berlin (jetzt in Braunschweig), bis die Heuschreckenmentalität auch sie erfasste.

Unglaublich aber wahr - Die Wunderlampe

Dieses Prachtstück von einer Tischleuchte ging mir gestern ins Netz, etwa zu der Zeit, als die SPD den großen Propagandisten (s. hier) der Lampe abwatschte. Es ist tatsächlich in Gebrauch! Wie verzweifelt müssen die Leute sein, die dieses Objekt der üblichen Beleuchtung vorziehen, die sie abschalten, wenn sie arbeiten?

Solche wunderlichen Exemplare der Energiesparlampe hängen eigentlich in armen Ländern über Salatständen u.ä. Sie beleuchten z.B. Trinklokale, in denen Kakerlaken Wettrennen auf dem Boden veranstalten, zuweilen Einsiedlerkrebse im Müll wühlen u.ä. Dieses Prachtstück steht aber in einem deutschen Büro betrieben von einem nicht allzu armen Unternehmen.

In eingeweihten Lichttechnikerkreisen gibt es ein nicht totzuschlagendes Gerücht, dass Tischleuchten verboten seien. Diese hier muss verboten werden, weil es verboten ausschaut. (Die Farbe der Lampe ist nicht echt, sondern gephotoshopped) Echt verboten hatte sich die Branche Tischleuchten durch eigene Weisheit: Man war in den 1970ern der Meinung, in einer Beleuchtungsanlage dürfte nur eine Lichtfarbe vorhanden sein, sonst würde Zwielicht entstehen. Da die schön effizienten Stablampen eine Länge von mindestens ein Meter hatten, und in der Branche ein zweites nicht-totzuschlagendes Gerücht herumlief, dass nur 1,5 m Lampen wirtschaftlich seien, sahen die Tischleuchten mit solchen Lampen ganz schön schlimm aus. Die Intelligenzbestien hatten aber die Wirtschaftlichkeit mitgenormt.

Eigentlich kann man nicht von aussehen sprechen - sie sahen verboten aus. Die einschlägige Beleuchtungsnorm DIN 5035-1 enthielt etwas, was auch verboten aussieht: Sie verlangte allen Ernstes "Die Einzelplatzbeleuchtung ist so auszulegen, dass sie ohne Berücksichtigung der Allgemeinbeleuchtung auf der gesamten der jeweiligen Tätigkeit dienenden Fläche des Arbeitsplatzes mindestens eine Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke Emin:E von 1:6 erreicht."

Da soll mal einer probieren, wie er mit einer Leuchte in mäßiger Höhe über dem Tisch von einem Ende eines 160 cm Tisches zum anderen diese Gleichmäßigkeit erreicht. Es geht! Allerdings blendet das Zeug so schlimm, dass das tatsächlich realisierte Produkt (der Firma Siemens) namens 2K wie Blei in den Verkaufsregalen lagerte. Das 1K Exemplar mit der Energiesparlampe ist auch nicht verachten. Allerdings ein No-Name Produkt!

 
Die historische Wunderlampe, die einem Jüngling gehörte, der heutzutage nur unter abenteuerlichen Wege in unser schönes Land käme, wenn überhaupt, reagierte auf Streicheln und leerte ihr Füllhorn. Der kaum als gelungen zu bezeichnende Nachfahre hier schüttet bestenfalls Entsetzen aus.

Wer hätte geglaubt, dass zum Ende des Internationalen Jahres des Lichts dieses Designwunder in einem zivilisierten Land noch in Betrieb ist? Es ist!