Der nachfolgende Beitrag erreichte mich per eMail. Er wird ohne Kommentar und die üblichen bildlichen Begleiter veröffentlicht. Jeder darf sich darauf seinen Reim so frei von allen Einflüssen machen. Der Autor hat den Kommentar so freigegeben:
"anbei nochmals der Text mit kleinen Überarbeitungen und Ergänzungen.
Sie können auch gerne noch Teile oder den ganzen "Brief an TÜV" verwenden und ergänzen, weil ich da die Leuchten noch besser beschrieben, Informationen verschiedener Autoren zusammengefasst und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt habe.
Nicht lang ist es her. Da hatte ich geschrieben: OSRAM muss weg! (hier) Gemeint war der Herr, der für den FC Bayern München nicht gut genug war, weil er nur das Triple geschafft hatte. Was hätte er sonst noch an Pötten holen sollen? Etwa den Intergalaktic Cup? Gnadenlos ersetzte man ihn durch ein Mannsbild, das nie einen roten Kopf kriegt, weil er alles erreicht, was zu erreichen ist. Sagen wir mal, häufig. Da er doch nicht alle Töpfe holte, die zu holen waren, ist er entfleucht und wurde durch einen smarten Italiener ersetzt. Der wiederum erwies sich doch nicht so anziehend für die Pötte. Zuletzt gab es ein 0:3 Klatsche in Paris. Und Nu war der auch weg. Da besann sich der Vorstand auf OSRAM. Der kommt wieder.
Der Namensgeber, Osram, war einst gut erzogene Tochter von AEG, Siemens und Int. GE, International General Electric, also von feinsten Eltern. Nach vielen erfolgreichen Jahrzehnten, die nicht zuletzt durch Kartellbildungen wie Phoebus zum Wohlergehen beitrugen, war der Niedergang Anfang der 1970er Jahre eine ziemlich klare Zukunftsaussicht. Der klare Anfang vom trüben Ende, dem Greifen nahe in 1976, wurde 1978 gestoppt, indem Siemens die in die Jahre gekommene Tochter ganz übernahm. Die AEG hat es noch ein paar Jahre überlebt. Für OSRAM kam der Aufschwung, nachdem die Mutter alle Führungskräfte, die nicht zu führen wussten, absägte. Das waren so ziemlich alle FK. Das Leuchten mussten die anderen überlassen.
In dem fein gesponnenen Netz der Elektroindustrie spielte OSRAM den Platzhalter für Leuchtmittel. Allein leuchten durften die aber nicht. Die erforderlichen Leuchten kamen meist aus den Siemenswerken in Traunreuth. Man wähnte sich Kerngeschäft des Konzerns. Nicht mehr sehr lange, denn die Mutter beschloss eines wunderbaren Tages, die Leuchten leuchten sein zu lassen. Die Firma wurde SiTeCo benannt und verkauft. Nu war OSRAM ziemlich allein und durfte doch ein bisschen Leuchte um die Leuchtmittel herum bauen. Dann aber kam der Tag, an dem OSRAM den Leuchtenhersteller kaufen durfte. Und sie waren wieder unter dem Dach der Mutter, allerdings mit vertauschten Rollen.
Als dann ein neuer Stern am Leuchtmittelhimmel zu (be)leuchten begann, die LED, schien nach außen, im Leuchtmittelhimmel sei der Jahrmarkt ausgebrochen. Doch die Mutter präsentierte eine Überraschung: OSRAM wurde den Aktionären verschenkt. Möglichst schnell weg. Und fast auf den Tag genau, als FC Bayern OSRAMs Rückkehr verkündete, stand in den Wirtschaftsblättern:
Erleichtert? Ich verstehe erst mal nichts. Denn hinter mancher Meldung konnte man lesen, der Kurs der OSRAM-Aktie hätte sich seit der Trennung von der Mutter verdreifacht. Stimmt fast genau. So ein schönes Pleiteunternehmen möchte ich auch mal geschenkt haben.

Was ist optimal? Wenn ich Hunger habe, könnte optimal ein dreifacher Doppelwhopper sein. Wenn ich gleichzeitig unter einer dicken Wampe leide, würde ich einen einfachen Whopper optimal finden, begleitet durch einen Fingerhut voll Cola. Je mehr Aspekte ich zum "Optimieren" berücksichtigen muss, desto schlimmer fällt das Optimierte aus. Am Ende heißt das Ganze Pessimieren.
Wenn man Lebewesen, die als Jäger und Sammler so fähig sind, dass sie etwa zehn Mal so schnelle Tiere ohne Werkzeug und Fallen fangen - die Buschmänner aus Namibia fangen Antilopen mit der bloßen Hand, und laufen vorher barfuß durchs Buschland - , in kleine Kabuffs einsperrt, damit sie täglich acht Stunden lang Buchstaben in der Größe von Fliegendreck auf Bildschirmen entziffern, muss man viele Dinge berücksichtigen, um ihr Umfeld zu optimieren. Und das Bild oben zeigt, was auf der Strecke bleibt. Das Licht. Es kann nämlich nicht um die Ecke.
Unsere Beleuchtungen gehen davon aus, dass man an der Decke eine Reihe von Leuchten aufhängt, die aber nicht über der Stelle hängen dürfen, die sie beleuchten. Das versteht zwar keiner, auch die Erfinder der Idee nicht, ist aber so. Die Lampen sind so hell, dass alles darunter mehr oder weniger stark glänzen würde. Daher müssen die Leuchten seitlich angebracht werden. Nützt zwar nicht viel, muss aber sein. Wo hängt man aber in diesem Raum die hin? Bleibt nur: über den Trennwänden. Dann geht das meiste Licht auf die Trennwände. Und dann? Es ist einfach nutzlos. Die einzige positive Wirkung des Lichts ist Blendung. Immerhin: sie hält die Leute wach.
Dieses Bild stammt nicht aus der Urzeit des Büros. Es zeigt auch nicht das Büro eines armen Unternehmens, das keine Ahnung von Licht und Sehen hat. Es ist nicht einmal zwei Jahre alt. Der Betreiber hat nicht nur viel Geld, er gibt es auch viel Geld aus, damit es seinen Leuten gut geht. Lässt sich auch teuer beraten. Und das Geld verdient er mit einem Produkt, das dem Sehen dient. Da müsste die Bude ja super-optimal sein. Isss es aber nicht!
Es ist zappenduster am helllichten Tag in einem zweiseitig befensterten Raum. Das Tageslicht fällt seitlich ein und kann die akustischen Paneele nicht durchdringen. Die sind aber nötig, weil die Insassen reden oder telefonieren. Zwar nicht immer, aber immer öfter. Die seitlichen Wände hat man gezogen, weil die vorbeilaufenden Leute einen stören. Was man nicht sieht, ist der Mief. Denn hier kann keine Luft zirkulieren. Könnte sie, würde die Akustik nicht funktionieren. Entfernt man die ganzen Einbauten, stören sich die Leute noch mehr. Die drei wichtigsten L´s der Bürogestaltung, Licht, Luft, Lärm, bilden hier ein trauriges Dreieck. Purer Pessimismus.
So ähnlich sieht es in vielen, vielen deutschen Büros aus, die man für viel Geld "optimiert" hat. Zweck der Übung war, viel Geld zu sparen, indem man die Arbeitsplätze verdichtet. Zwar hat ein schlauer Mensch vor 40 und mehr Jahren berechnet, dass bei der Büroarbeit nur 8% der Kosten durch die gesamte Infrastruktur entsteht und der Rest Personalkosten sind. Das soll aber einer dem Kaufmann erzählen, der nur die Kosten der Büros im Visier hat und mit der Arbeit nichts zu tun hat. Auch nicht mit der ständig steigenden Zahl der psychischen Erkrankungen. Wer sich ein schnelles Bild vom Stress bei der Arbeit machen will, wird hier fündig.
Ein Narr, der da glaubt, dass sich schnell was ändern wird. In dem Langzeitprojekt "Neue Qualität der Arbeit" (INQA Büro) war kein Thema mit so viel Interesse verfolgt worden wie Methoden der Verdichtung der Arbeitsplätze im Büro. Ein Thema mit Erfolgsgarantie – mehr Kopfschmerzen sind das Mindeste, was man erntet.
Ein ganz schlaues Unternehmen wollte den Lärm im Büro ganz schlau bekämpfen - mit mehr Lärm. Dafür wurden 24 Arbeitsplätze noch näher zueinander gestellt, damit die Geräusche aus den benachbarten Arbeitsplätzen die eigenen verdecken. Das Ganze sollte aber gedämpft werden. So installierte man alle akustischen Materialien an allen denkbaren Stellen. Dazu beauftragte man allerdings einen der besten Büroakustiker, die es gab. Nach zwei Monaten Experiment war man so weit wie mein Akustikprofessor 1965: Wer Lärm mit Lärm bekämpfen will, kann auch Dreck mit Dreck bewerfen. Es wird nicht sauberer. Allerdings hatte der alte Herr es aufgegeben, die mit der Büroakustik befassten Stellen bei DIN und VDI überzeugen zu wollen. Ein Ausschuss hatte zu meiner Jugend einen Obmann, dessen Firma den Kunden zuerst Deckenabsorber verkaufte. Als sich die Mitarbeitenden des Kunden noch viel mehr über Lärm beschwerten, bot er den Kunden Rauschgeneratoren für rosa Rauschen an.
Diesen Mann gibt es nicht mehr. Aber das Geschäft mit Akustikmaterialien blüht.
Ganz schön dumme Frage. Man misst doch Lichtqualität in … Ähhh - in was denn?
Der Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) hatte es vor fast einem Jahrzehnt herausgefunden - und ich hatte es vergessen. Deswegen habe ich sogar einen dummen Artikel zu dem Thema geschrieben. Ein Dutzend Leuchtenhersteller haben sich damals die Köpfe zusammen gesteckt und die Lösung gefunden. Hier ist sie:

Man misst die Lichtqualität schlicht und einfach wie das einfache und das nicht so einfache Volk: in DM! Pardon, in Euro, natürlich. Wie kommt man aber auf so eine Schnapsidee?
Leider, leider, ist die Sache keine Schnapsidee. Das, was die Herrschaften 2008 anlässlich der Light & Building veröffentlicht haben, hatte mir sinngemäß der Leuchtenentwickler einer großen Firma 1991 erzählt. Ich hatte ihn damit aufgezogen, dass seine Firma Lichtteppiche über alle Büros zöge. Er hatte geseufzt und gesagt: „Ich wünsche, die Leute würden unser Produkt mit dem Teppich vergleichen. Für den Teppich gibt es einen festen Etat, wir hingegen sollen möglich umsonst liefern und für lau planen." Kann ja am Ende nur mau werden.
Und so las sich die Sache im Jahr 2008: "Jeder Bauherr kennt das Problem: Je weiter das Projekt fortschreitet, desto mehr Gewerke gehen über das angesetzte Kostenlimit hinaus. Und je weiter man hin zum Ende kommt, desto mehr muss gespart werden. Klarer Verlierer ist zumeist das Licht. Für die im Laufe des Baus eingeplanten Lichtpunkte hat der Elektriker dann zwar die Leitungen gezogen, aber Licht macht dann vorerst nur noch eine frei brennende Glühlampe." Ach, ja. das waren Zeiten, als die Glühlampe frei brennen durfte. Heute kassiert der Zoll die Lampen schon beim Grenzübertritt (s. http://healthylight.de/licht-und-energieeffizienz-3/).
"Dies hat auch einen zweiten Grund. Während für viele Gewerke ungefähre Richtwerte bekannt sind, kann man für Licht bisher nicht einfach so auf eine Tabelle zurückgreifen. So werden für Bad und Sanitär, Heizung und Fußboden recht genaue Schätzungen in die Finanzierung einbezogen, während man beim Licht ein paar Einbauleuchten im Etat des Elektrikers findet, die gesamte Wohnraumbeleuchtung aber nirgendwo explizit berücksichtigt worden ist." Die können aber jammern! Sie sollten doch für Profis arbeiten, nicht für Häuslebauer! Die Profis planen perfekt und nicht so dilettantisch.
Wenn Planer von großen Firmen dies hier lesen, werden sie vermutlich grinsen, weil sie einen Ahnungslosen vermuten. Das traf auf mich zu, als ein weltberühmter Verlag sein Hauptquartier baute. Lang, lang ist es her. Den oberen Satz hat mir damals der Elektriker gesagt, dessen Arbeit ich beanstandet hatte. Seine Worte: "Der Architekt hat Schlitze in der Decke hinterlassen, und der Auftraggeber sagte mir, für Leuchten wäre kein Geld mehr da. Ich sollte die billigsten nehmen, die ich auftreiben kann, und die Schlitze damit füllen."
Na, ja. Verlage sind berühmt für ihre Kopfgeburten, sie sind häufig weltfremd. Vielleicht hatte unser Verlag auch einen großen Automobilclub angesteckt. Der hatte nämlich dem Elektroplaner den Marschplan bereits ohne Überziehung der Kostenlimits vorgegeben. Die billigsten Leuchten bitte! Und damit so etwa 15 Jahre Ärger mit der Belegschaft und dem Betriebsrat eingehandelt. Haben die daraus gelernt? Vielleicht! Aber ihr Nachfolgegebäude wurde ebenso gebaut. Der Lichtplaner bekam den Auftrag, die billigsten Leuchten einzusetzen, die er auftreiben konnte.
Aber den Vogel abgeschossen hat ein Unternehmen, noch berühmter als der Verlag und noch viel, viel reicher als der Autoclub. Das Unternehmen ist eine der Perlen der deutschen Wirtschaft. Das baute ein feines Gebäude in feinster Lage - so richtig standesgemäß. Und? Am Ende hatten es kein Geld für die Beleuchtung und "reaktivierte" deswegen alte Leuchtenbestände aus dem Keller. Die aus diesem Grunde unterbelichteten Mitarbeiter gehen beruflich mit massenweise Nullen um, vor denen eine andere Ziffer steht. Sprich: Die Mitarbeiter jonglieren mit dreistelligen Millionenbeträgen oder manchmal sogar mehr. Und dieser Bau ist nicht lang, lang her. Der Umgang mit den Nullen wurde so zur Qual.
Da ich hauptberuflich keine Kolumnen schreibe, auch wenn dies viel lustiger ist als bei meinem Beruf zu bleiben, habe ich mir überlegt, ob alle diese Leute so dumm sind, wie es den Anschein hat. Dumm ist die Sache schon, aber die Leute? Allen Dummheit zu unterstellen, klingt nicht gerade klug. Es muss etwas anderes dahinter stehen, wenn unser Produkt Peanuts ist.
Vielleicht wäre es an der Zeit, sich Gedanken zu machen, warum unser Produkt weniger wert ist als der Teppich. Ich kenne viele der Leute, die beim Licht so knausern. Sie geben für andere Dinge auch mal richtig Geld aus. Die 90 € pro qm ihnen aus der Tasche zu ziehen, will gelernt sein. Wir müssen Qualität verkaufen. Und besser sein als der Teppichhändler. Auf Jammern geben Profis so viel wie Nicht-Profis: nichts.

3.7.2017
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Einen Beitrag mit dem gleichen Titel gab es schon letztes Jahr, als ein schwedischer Frauenarzt eine erschreckende, aber keineswegs überraschende Studie veröffentlichte: Wer die Sonne meidet, verkürzt sein Leben etwa als wenn er ständig raucht, im Schnitt um 0,6 bis 2,1 Jahre. Aus gegebenem Anlass wiederhole ich das Thema. Denn seit etwa 40 Jahren zum ersten Mal hat eine Zeitschrift einen Artikel von mir abgelehnt, d.h., ablehnen müssen, weil deren Beirat Bedenken hat. Das ist bemerkenswert, weil ich - Internet Artikel nicht mitgezählt - so etwa 2.000 Artikel verfasst habe, die z.T. für die Betroffenen Schlimmes berichteten, so etwa, dass deren Produkte Menschen taub machen würden. Die Herrschaften lassen so etwas nicht auf sich sitzen. Wäre auch schlimm, denn solche Artikel werden nicht zum Anprangern eines Missstandes geschrieben, sondern als Anreiz zum Beseitigen davon. Tatsächlich bekam ich von der Industrie, gegen deren Produkte ich gerade den erwähnten Vorwurf erhoben hatte, einen Wunsch nach einem Gesprächstermin. Bei diesem ließen sie sich das Problem erklären und versprachen, ihr Bestmögliches zu tun. Was sie auch tatsächlich realisierten. Die Besucher waren nicht etwa Mitarbeiter von kleinen Anbietern, sondern von zwei Marktführern.
Die abgelehnten Artikel, gegen die die Fachbeiräte der jeweiligen Zeitschrift Einwände erhoben haben, betreffen Produkte einer bestimmten Industrie. Vor 40 Jahren ging es um einen Artikel, in dem die Optimierung einer Arbeitsplatzleuchte dargestellt wurde. So ein Ding gehört halt auf den Müllhaufen. Wer braucht denn eine Arbeitsplatzleuchte? Der Artikel erschien nicht, aber die optimierte Arbeitsplatzleuchte und wurde ein Erfolg. Die jetzige Ablehnung betrifft direkt kein Produkt, sondern nur indirekt eine Marketingmasche. Es geht um die gesunde Beleuchtung am Arbeitsplatz. In dem Artikel wurde u.a. dargestellt, dass es in Innenräumen keine UV-Strahlung gibt und daher eine gesunde Beleuchtung (natürlich oder künstlich) nicht geben kann. Der Sachverhalt ist unstrittig. Nur fällt es dem Marketing nicht leicht, Menschen zu erklären, ihre "gesunde" Beleuchtung sei eben so gesund, wie es geht, sie müssten sich aber öfter ihren Allerwertesten ins Freie bewegen. Die Haltung verstehe ich sogar. Was soll der Kunde denken, wenn ich erzähle, mein Produkt sei toll, er, der Kunde, wäre aber selber schuld, wenn er dauernd in geschlossenen Räumen kluckt. Glaubt jemand McDonald's, dass nicht der BigMac dick macht, sondern zu viele BigMacs in zu kurzer Zeit genossen? (Das Video aus PlusMinus ersetzt das Originalvideo, das aus dem Verkehr gezogen hat.)
Was ich nicht verstehe, ist dass der Fachbeirat der meinen Artikel nicht haben wollte, nicht aus Marketingleuten besteht, sondern von einem Spitzenverband bestückt wird, der für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sorgen soll. Ob die was zu verheimlichen haben? Ich denke, ja. Sage aber nicht, was. Der Artikel wird halt in einer Zeitschrift erscheinen, deren Beiräte sich nicht mit dem Arbeitsschutz befassen. Ist auch gut so. Es geht ja um Lappalien wie die Frage, ob die nächtliche Beleuchtung von Arbeitsplätzen als Ursache bzw. Förderer von Krebserkrankungen in Frage kommt. Und wie man was dagegen tun könnte. Halten wir es mit unserem geliebten Innenminister, der einer heiklen Frage auswich und wörtlich sagte: "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern." So isses!