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Lebenslicht für Mensch und Tier

 

Die übriggebliebenen Insekten von Deutschland können sich freuen: Die TU Berlin entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Leuchten, die möglichst wenige Insekten anlocken. Das Ziel wäre auch ohne neue Leuchten erreicht, wenn man noch ein paar Jahre gewartet hätte, bis der letzte Falter seine Flügel abgibt.

Das Projekt wird im heutigen Tagesspiegel beschrieben. Zur Erinnerung hier eine Faximile des Beitrags. Das Original gibt es beim Tagesspiegel Verlag. Den Inhalt habe ich von üblichen Verfälschungen durch die PDF-Erzeugung bereinigt, so dass man auf der Seite vom Tagesspiegel suchen kann, indem man eine Wortfolge eingibt.


LED Lampe ist zu hell und blendet?

Und? Was kann ich dafür? Viel. Oder auch mal nichts. Nicht nur LEDs zum Beleuchten blenden zuweilen, sondern auch die an den Geräten. Mancher kann im Hotelzimmer nicht schlafen, weil der Fenseher meint, jeder müsste wissen, dass er jederzeit Gewehr bei Fuss steht, um alles Belanglose aus der Welt anzuzeigen. Wer die nicht braucht, die Belanglosigkeiten, weil er den Unsinn über das Internet abruft, wird von seiner Zahnbürste geblendet. Dazu heißt es abkleben. Aber auch hilfreiche Ratschläge sind hier abzurufen. KLick auf das Bild

LED Lampe brummt, summt, pfeift oder fiept?

Und? Was kann ich dafür? Viel. Da es LEDs gibt, die weder brummen noch fiepen, muss es eine Möglichkeit geben, das Konzert abzustellen. Welche? Die erfährt man hier. Ein Klick auf das Bild führt zur Erleuchtung.

Flimmern Flackern Flickern : Was tun

 

Heute habe ich eine Quelle entdeckt, die sich mit dem LED-Flimmern beschäftigt. Das ist nicht etwa das, was ich schon mehrfacht berichtet hatte (z.B. hier). Es geht um mehr praktische Dinge, um die Sünden des Betreibers. Während sich die gute alte Glühlampe bei Missbrauch leise verbschiedete, nimmt die LED schlechte Betriebsbedingungen richtig übel. Über den schnellen Tod der Lampen mit 50.000 h Lebensdauer hatte ich bereits mehrfach berichtet (hier). Die Info heute betrifft andere Probleme. Liefert aber auch die Lösungen mit. Hier das Inhaltsverzeichnis. Den Rest gibt es bei einem Klick darauf.

IGNIS gewinnt den Preis Beyondbauhaus

Nur wenige Jahre Bauhaus - ein kurzer Augenblick in der Geschichte der Architektur - reichten aus, um das Bauen weltweit zu verändern. Das traurige Ende war so traurig nicht, weil das Bauhaus in viele Länder umzog, auch in die USA. Bauhaus soll im 100. Jahr nach der Gründung die Zukunft gestalten. An dem Wettbewern Prototyping the Future nahmen 1500 Bewerber aus 50 Ländern teil (hier). Die Ausstellung läuft in CLB Berlin, Moritzplatz.

Einer der Gewinner ist Tobias Grübenbacher von der UdK Berlin (website hier). Die Idee ist, den Prozess der Stromerzeugung und des Transports bis zum Leuchtmittel abzukürzen. So wird heute eventuell eine Lampe in Posemuckel mit Strom aus Vilabajo oder Villariva, Spanien, zum Glühen gebracht. Vorher muss man aber Öl aus Transjordanien oder Transilvanien nach Villabajo bringen, um dort Wasser warm zu machen. Dessen Dämpfe pusten dann eine Turbine an, hergestellt in Buckley, USA, die einen Generator aus Niigata, Japan, antreibt. Der Strom findet seinen Weg über viele Industriepräirien von Villabajo nach Posemuckel. Dort legt Erikas Mustermann einen Schalter um und bringt eine LED aus Shanghai zum Glühen, Pardon, zum Leuchten. Die kann aber nur so lange leuchten, wie sie am Netz hängt. Wo kein Netz ist? Bleibt die Lampe so nützlich wie eine Schneeschippe im Sommer.

Nicht so mit IGNIS. Man kann sich paar Holzscheite im Stadtpark sammeln und ein Feuerchen machen. Neben Kartollfeln und Steckerlfisch macht das Feuer auch Licht. Zwar nicht so wie anno Tobak ganz direkt aus den Flammen, sondern über Peltier-Elemente. Wenn man sich die Energiebilanz beim Betrieb anschaut, wird in einem so beleuchteten Raum kein Milliwatt Energie vergeudet, weil sich das Licht der Lampe vollständig in Wärme umwandelt.

Natürlich ist die Anwendung nicht für Posemuckel gedacht. Woran Trübacher gedacht hat, verrät das Video.