Dass Zahlen magische Eigenschaften haben, wusste man noch vor unserer Zeitrechnung. Sieben bringt Glück, 13 hingegen eher das Gegenteil, insbesondere am Freitag. Dass Techniker ihr Glück in Zahlen suchen, ist hingegen eher verwerflich. In dem beschriebenen Fall besonders hinderlich für Mensch und Technik. Die Rede ist von 55º und 200 cd/m2, die magische Leuchtdichte, die ein bildschirmgerechte Leuchte unter diesem Winkel erreichen sollte. Moderne LED-Leuchten bringen es auf 4000 cd/m2 und sind damit nicht bildschirmgerecht? Lassen wir es lieber sein. Die Zahl steht dem "biologisch-dynamischen" Licht im Wege. Dem LED eh.
Wie ist es zu dieser Zahl gekommen? Wer hat sie ermittelt? Und was hat das mit der Leuchtdichte der LED zu tun? Eine lange Geschichte, deren Anfang im österreichischen Voralpenland liegt. Dort residierte ein Lichtguru und erklärte allen, die es nicht wissen wollten, was eine stabile Wahrnehmung ist. Seine Wahrnehmung blieb über Jahrzehnte bemerkenswert stabil: Beleuchtung muss mit tiefstrahlenden Leuchten erstellt werden. So erfand er in grauer Vorzeit die Evolventenleuchte, deren Licht so gebündelt war, dass man bei seitlichem Einblick die - unbeleuchtete - Decke heller sah als die Leuchte selbst. Dass die Leute, die darunter saßen, das Gefühl hatten, dass ihnen dieselbe - die Decke - auf den Kopf fiele, störte ihn nicht. Er hatte ja eine stabile Wahrnehmung.
Diese Wahrnehmung verbreitet er so vehement, dass auch Leute, die nichts von Lichttechnik verstehen, davon fasziniert sind. So wollte er in Rattenberg Spiegel installieren, die ein ganzes Dorf seinem bösen Schicksal - sehr kurzer Tag Dank der Tallage - entziehen sollten. Selbst seriöse Journalisten pilgerten hin. Angeblich hat ihn eine Gemeinde verklagt, weil er mit einem Heliostaten eine ganzen unterirdische Einkaufspassage hat beleuchten wollen. Hilft nix - sein Tempel im Alpenvorland oder Voralpenland ist immer noch Pilgerstätte für Leute, die Erleuchtung suchen.
Unweit davon in Deutschland hatte sich ein ehemals Berliner Unternehmen niedergelassen, deren Mitarbeiter unablässig Blech zu Leuchten bogen. Dieses fühlte sich in seinem Bestand bedroht, weil böse Leute Normen schreiben wollten, mit deren Hilfe die Bildschirmarbeit menschengerecht werden sollte. Das Unternehmen, gar nicht so unmächtig, trommelte seine Obleute zusammen, die die Normen machen sollten und stellte ihnen die Gretchenfrage: "Wir sind a) Hersteller von Computern, b) von Bildschirmen und c) von Leuchten. Arbeitgeber sind wir auch. Wie sorgen wir dafür, dass die Normen die beste Füllung unserer Kassen garantieren.?" Natürlich haben sie den letzten Satz vornehmer formuliert.
Man stellte die Normungsarbeiten für ein Jahr ein, bis der Chef der Leuchtenbieger Vollzug meldete: Wir erfinden eine neues Wort, die Leuchte haben wir eh da. So wurde die Bildschirmarbeitsplatzleuchte (wieder)geboren. Da Techniker von Marketing nix halten, musste man das Produkt mit Zahlen unterfüttern. So kamen die 65º und die 200 ins Spiel. 200 was? Eigentlich steht an dieser Stelle cd/m2. Die damit bezeichnete Größe, die Leuchtdichte, soll relevant für die Blendung sein. Stimmt irgendwie. Angeblich ist sie für die "psychologische" Blendung relevant. Im vorliegenden Fall jedoch nicht, weil schon eine einigermaßen hell beleuchtete Wand die hat. So hat man stolz verkündet, man habe die psychologische Blendung endgültig abgeschafft. Die 200 dienen insbesondere der Begrenzung der Reflexblendung auf Bildschirmen. Wenn man die einhält, fühlen sich alle Bildschirmarbeiter pudelwohl.
Könnte klappen! wären die 200 bloß das, was die Zahl aussagt, eine sehr geringe Leuchtdichte. Leider, leider, ist sie das nicht. Sie ist eine sehr geringe mittlere Leuchtdichte, weil man diese sehr schlecht direkt messen kann. So hatte die Evolventenleuchte diese über die ganze Breite, und gleichmäßig, während andere aus einem Patchwork von Helligkeitsmustern bestanden, die halt im Mittel 200 ergaben. Wenn sie das nicht taten, frisierte man - mal das Blech mal die Zahlen. Bei denen, die weder das Blech noch die Zahlen frisieren konnten, hat man sich auf 65º geeinigt, aber die 200 blieb!
Alles bildschirmgerecht! Leider nur, wenn alle brav nach unten guckten und ihre Bildschirme nur 15º neigten - auch eine Erfindung der Leuchtenindustrie zum Wohle von …? Es kümmerte niemanden, auch nicht den Arbeitsschutz, dass dies nur zu einer Zwangshaltung führen würde und somit eher als Körperverletzung angesehen werden müsste. Zum Wohle von Menschen am Arbeitsplatz war es jedenfalls nicht. Das Ergebnis sah aber gut aus und man lobte die ruhige Atmosphäre, die entstand. Die Leuchten verkauften sich wie geschnitten Brot.
Dumm nur die Sache mit den 500. 500 was? Die ist die wahre Glückszahl der lichttechnischen Industrie und heißt Lux mit dem Familiennamen. Es gibt Lichtexperten, die nie eine Stunde reden können, ohne weniger als 100 Mal 500 lx zu sagen. Die 500 gehört also zum Glück des Experten. Diese bezeichnete die Stärke des Lichteinfalls. Da man mit Beleuchtung die Ausleuchtung der Sehaufgabe versteht, müsste 500 lx die Zielgröße für die Stelle sein, wo man im Büro sehen will. So hat es der staatliche Arbeitsschutz gehalten, und die Gewerbeaufsicht hat an Arbeitsplätzen immer die Stelle vor dem Arbeitnehmer bewertet.
Sehr dumm, vom Vater Staat. Wenn man 500 lx vor einem Büromenschen produzieren will, und die Leuchten darüber hängt, gibt es Reflexblendung. Die müssen also seitlich aufgehängt werden. Dann sitzt der dumme Mensch im Luxtal und nicht auf dem Gipfel, wenn man die voralpenländische Philosophie des Lichts realisiert. Um auf die 500 zu kommen, muss man halt das Licht hinzu addieren, das rechts und links fällt. Das nennt man nach einer Bewohnerin des Alpenlandes, nicht nach Heidi, sondern nach dem Milchmädchen. (Anm.: Wer sich durch diese Bezeichnung beleidigt fühlen darf, ist das Milchmädchen.) Da diese Art Beleuchtung mit dem über Jahrzehnte gepflegten Konzept der Allgemeinbeleuchtung - wenn 500 lx, dann überall 500 lx bzw. Gleiches Licht für alle Volksgenossen - sagte man halt, an Bildschirmarbeitplätzen gelte das Konzept nicht. Und produzierte halt eine neue Norm.
Jetzt kommen neue Unterteufel aus der Lichttechnik und propagieren das bio-dynamische Licht. Nicht ganz so nebenbei, propagieren sie auch noch LED. Warum nicht? Schlicht und einfach: Passt nicht zusammen! Will man "biologische" Wirkungen auslösen, muss Licht mit einem gewissen Blauanteil ins Auge gehen. Beleuchtung wurde aber (siehe oben) so getrimmt, damit möglichst wenig ins Auge geht, und möglichst viel auf die zu beleuchtenden Objekte fällt. Legt man Bilder von der "bildschirmgerechten" Beleuchtung mit der zusammen, die in Experimenten angeblich oder wirklich positive Wirkungen ausgelöst haben sollen, sieht man, dass sie sich unterscheiden - wie Tag und Nacht , zumindest etwa.

Den konzeptionellen Unterschied erkennt man am besten, wenn man eine nach der alten Vorstellung erstellte Beleuchtung mit den neuen Vorstellungen vergleicht.

Wo liegt das Problem mit LED? Erstens sind 200 cd/m2 gar 1.000 cd/m2 weit weit von deren Leuchtdichte entfernt. Wäre die Höhe der Leuchtdichte der Grund der Blendung, müssten LED-Leuchten wie der Teufel blenden. Tun sie aber nicht, bestenfalls theoretisch, wenn ich die Werte messe und daraus Blendung ableite - rein theoretisch. Mit der Reflexblendung verhält es sich genauso. Nicht dass die Leuchtdichte so unwichtig wäre … Es gibt aber Wichtigeres. So blenden Helligkeitsmuster mehr als gleichmäßige Leuchtdichte. Und ob Reflexe stören oder nicht, hängt von der Größe des Reflexbildes ab.
Man wird noch lange Zeit brauchen, bis die Trümmer der Vergangenheit beseitigt sind. Wer Zahlen in die Welt setzt, sollte sich den Titel dieses Blogs merken: Zahlen entfalten magische Kräfte. Ich weiß es aus eigener Arbeit - tippen Sie "33.000 Blickbewegungen" in einen Browser und gucken, was kommt. Die Zahlen sind von mir - aber von 1976! 40 Jahre später geistern sie durch die Landschaft, in der die Arbeit, die damals untersucht wurde, ausgestorben ist - glücklicherweise.
Diese Woche meldete das i-Magazin (Originalmeldung) von einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt, das die Firma XAL gegen Planlicht erwirkt hat. Es geht um was Neues: Platinenlumenwerte von LEDs. Oder doch nichts Neues? Eigentlich nicht. Das Gericht urteilte gegen Katalogangaben, die LED-Leuchten effizienter und weniger blendend erscheinen lassen. So gesehen kommt das Urteil einige Jahrzehnte zu spät. In diesem Blog wurde mehrfach auf "Betrug" hingewiesen, den es nicht erst seit der Einführung der LED gibt (hier oder da oder dort).
Das Gericht hat sich diesmal aber außergewöhnlich detailliert mit den Lügenmechanismen befasst:
Wozu solche Sitten führen können, ist anderswo lange bekannt: Die US Autoindustrie gab die Leistung ihrer Autos stets ohne Zusatzaggregate an, als wenn es nur ein Auto gäbe, dessen Motor ohne Kühlpumpe läuft. Ende 1960er Jahre stellten Franzosen fest, dass der obligatorische Propeller zum Kühlen eigentlich fast nie benötigt wird, aber gerade dann, wenn er absolut überflüssig ist - bei Vollgeschwindigkeit - fraß der ca. 5% der Motorleistung. Also Hunderte Millionen Autos, die 5% des Benzins wegwerfen. Auf diese Entdeckung wären die Amerikaner nie gekommen. Weil sie auch sonst nicht so genau hingeguckt haben, ist heute ihre Autohauptstadt Detroit kein Hingucker. Sie ist pleite und besteht zum größten Teil aus Ruinen. Mir ist noch frisch in der Erinnerung, wie unsere Helden, die die IS mit ihren Tornados von oben bespitzeln sollten, nachts nicht fliegen konnten. Neue Beleuchtung …
Besonders bemerkenswert finde ich das Urteil zu UGR. Was ich sonst vom Methodenragout halte, das zu UGR führte, habe ich anderswo geschrieben (hier). UGR 19 bedeutet, dass 47% der Insassen eines so beleuchteten Raums zufrieden sein werden. Offenbar gibt es Anbieter, die auch das überbieten (oder unterbieten?). Vor Jahrzehnten hatten wir nachgewiesen, dass die "absolut" Blendfreien - die BAP-Leuchten - von über 50% als eine Gefährdung ihrer Gesundheit erlebt wurden. Kann man Blendung weglügen? Offenbar geht es.
Wir brauchen jetzt Katalogjäger. Mir fallen da die Abmahnanwälte ein. Die müssten seit dem Abflauen der Musik-Downloads ziemlich unbeschäftigt die Blues singen. Aber von UGR werden sie auch nicht satt. Die Europäische Normung will die nämlich abschaffen. Nein. nicht die Blendung, die bleibt. Es gibt eine neue Bewertung, und die heißt jetzt RUGL. Zwar steht nirgendwo, was das sein soll, aber, wer Geduld hat, findet irgendwo im Dokument, das sei Unified Glare Rating limit. Mal was Neues. Und die RUGL gilt im Bereich der Tätigkeit. Was das ist? "Bereich, der eine oder mehrere Sehaufgaben enthält". Hingucker also. Früher hat man vom Bereich der Sehaufgabe gesprochen. Die gibt es naturgemäß immer noch. Man muss nur herausfinden, wie der Bereich der Sehaugabe mit dem Bereich der Tätigkeit zusammenhängt, der mehrere Sehaugaben enthält. Was eine Sehaufgabe ist, muss man woanders suchen. Ich melde mich, wenn ich das herausbekommen habe.
Unsere Richter können beruhigt in die berufliche Zukunft gucken. Auch wenn alle Einkommensquellen versiegen, können sie prima Geld bei Einigungsstellen verdienen, wenn Betriebe die Normen ernst nehmen und umsetzen wollen.
Heute war ich auf der Light + Building in Frankfurt. Auch Licht zum Installieren draußen, an Straßen und Autos, wurde präsentiert. Bemerkenswert war, dass die großen Stände eher verschlossen waren als auf nach allen Seiten Licht atmend. Irgend jemand muss den Firmen wohl gehustet haben, dass hier nicht Las Vegas ist. Immerhin ein Fortschritt!
Mich hatte es brennend interessiert, was Osram zeigen würde. Na, ja, ganz habe ich nicht mitbekommen, was sie zeigen wollten. Es waren jede Menge große Displays zu sehen, aus denen Licht kommt. Aber zum Beleuchten sind solche Lichte nicht.
Erfreulicherweise gab es - wohl wegen der Standgestaltung - halb so viel Blendung wie vor zwei Jahren. Das liegt nicht daran, dass die bösen Leuchtstofflampen, die bereits vor Jahrzehnten als Krebserreger verschrien waren, nicht mehr gezeigt werden. Nicht die Krebsgefahr, die längst vergessen ist, spielt dabei eine Rolle, sondern LED. Eigentlich könnte den Herstellern nichts Besseres passieren, als dass die Leute endlich glauben, dass die alten Lampen Krebs erregen tun. Dann könnte man alle durch frisches Licht ersetzen:

Irgendwie scheinen auch gestandene Mannsbilder - bitte gendermäßig korrekt ergänzen (etwa durch Frauenbilder?) - sich damit abgefunden haben, dass man selbst widerspenstige Biester mit 12000K auf Zack bringen kann und mit 4000K in Standardlaune versetzen. Mit 2700K wird beruhigt. Wer es noch besser haben will, muss das Intimat bemühen - das war der Markenname von Siemens für Lichtdimmer, zusammengesetzt aus intim und Automat (oder war es eher Atmosphäre?).
Die Lichter außerhalb von Building waren von gewohnter Qualität. Die Straßenlaternen scheinen es auf die Fahnen geschrieben haben, dass ihre Aufgabe eher in Anregen bzw. Aufregen besteht, sprich Blenden. Noch besser sind die Autolichter. Sie blenden selbst bei Sonnenschein so prächtig, dass die Besitzer von stolzen Karossen auf frühere Insignien getrost verzichten können, die da hießen "Bart" einfach zum Auffallen, "Pfeife" wenn Bart allein nicht hilft, und "Porsche", wenn alle Stricke reißen. Jetzt reichen LED an der Vorderfront für ein blendendes Erscheinungsbild.
Was war L + B 2016? Außer LED nix gewesen? Doch doch - sie hat viele Kräfte gebunden und so manche Weltkulturerbestätte vor Verbuntung gerettet. Leider kam für Teotihuacán alles zu spät.


Noch vor Sonnenaufgang heute Morgen berichtete ZeitOnline: Deutsche Tornados dürfen nur tagsüber über Syrien fliegen. Nicht wg. IS, die sie dann besser abschießen kann. Wegen der Beleuchtung.

Die Maschinen hätten neue Soft- und Hardware bekommen. Nun würde die Cockpitbeleuchtung so blenden, dass man nur noch am Tage fliegt. Damit würde die Bundeswehr endlich ihrer Bestimmung zugeführt: Feierabendarmee, die nur an Arbeitstagen einen Krieg erlaubt (Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:00, Freitag bitte nicht nach 14:00, nicht am Samstag, da wird gebadet und geschlafen). Ansonsten findet der Einsatz in den Bahnzügen statt, die die Soldaten von der Kaserne nach Hause bringen, u.U.
An sich eine friedliche Vorstellung. Wenn sich die islamischen Armeen an solche Regeln hielten, würde der Krieg nur noch an 3,5 Tagen der Woche stattfinden, weil die Muslime ihr Wochenende Donnerstag/Freitag feiern. Dass moderne Hardware (was bedeutet die wohl bei Beleuchtung?) für ruhige Nächte für Freund und Feind im Kriegsgebiet sorgt, hätte wohl keiner gedacht. Denn Blendung ist nicht so friedlich.
Die Blogger werfen sich ins Zeug. Von welchem Ingenieur reden die aber da? Offensichtlich ist ist der Ruf der Branche doch nicht so gut. Vielleicht ließe sich dem abhelfen, indem man darauf verweist, dass die ach so modernen LED aus asiatischer Fertigung stammen? Vor Jahren hatte ich dargestellt, wie man Inseln mit Licht versenken kann (hier). Auf die Idee mit den Tornados wäre allerdings kein Satiriker gekommen.

Aber keine Sorge - für Abhilfe ist gesorgt. Warum dürfen unsere Piloten nicht so schnieke aussehen wie weiland TopGun alias Tom Cruise beim Anmachen seiner Ausbilderin Charlie (Kelly McGillis)? It´s Krieg, Stupid!
Das Licht legt sich nicht sanft auf die Haut und Haare, es nimmt den ganzen Kopf ein. Immer mehr habe ich das Gefühl, dass dem LED seine Lasernatur näher ist als sein alter ego als Lampe. Diese Rolle wurde von der Industrie mit vielerlei Geschick angedichtet, weil Laser nach Gefahr riecht. Natürlich wurden die meisten LED seinerzeit in die niedrigste Gefahrenklasse eingestuft.
Auch bei der Frage der Blendung verhält sich die LED nicht wie übliche Lampen. Neulich maß ich bei einer Paneele etwa 4.000 cd/m2, was bei einer üblichen Leuchte mit einer ähnlichen Fläche ordentlich blenden würde. Die Laserleuchte - Pardon LED-Leuchte - sah aber eher erfrischend aus und keineswegs störend. Vor einiger Zeit hatte ich eine S-Bahn beschrieben, die mit LED beleuchtet vollkommen anders aussah als der gleiche Zug mit herkömmlichen Leuchtmitteln. (s. Hier)
Ich denke, es ist Zeit, sich von herkömmlichen Vorstellungen über Licht und Beleuchtung zu verabschieden. LEDs sind keine Lampen, auch wenn man 100mal das Gegenteil behauptet. Wenn man z.B. die fast 100 Jahre alte Vorstellung von Blendung - der T. weiß, was das sein soll - die man ja mit der Forschung über Glühlampenlicht angefangen hatte, um später mit Wannenleuchten fortzuführen, zu deren Ergebnissen die Forschung mit Rasterleuchten zugeflickt wurde, um später zu UGR zusammenzurühren, auf LED anwendet, wird man m.E. nirgendwo ankommen, von "wissenschaftlichen" Berichten abgesehen, die die Anwendbarkeit der Blendungsformel auch für LED bewiesen haben wollen - wieder einmal.