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Licht und Lüge

17.02.2012

… UND SIE DREHT SICH DOCH

Soeben ist der zweite Präsident der Bundesrepublik Deutschland zurückgetreten. Auch beim Abgang hat er bekräftigt, er habe trotz seiner Fehler immer aufrichtig gehandelt. Die juristische Prüfung der ihm vorgeworfenen Dinge werde ihn völlig entlasten. Ich schätze mal, er wird recht behalten. Denn, wer sich vernünftig diesseits der Kante des Zulässigen hält, kann von Juristen nicht belangt werden. Die Weisheit gilt nicht nur für ehemalige Bundespräsidenten, sondern erst recht für Lobbyisten oder gar Gesinnungstäter, wie übel sie den Mitmenschen auch mitspielen.

Von den letzteren, Gesinnungstätern, kenne ich jede Menge, darunter Kollegen, die nicht im Traum daran denken, etwas Unrechtes getan zu haben. Sie üben nur ihren Beruf aus. Sie sind alle Lichttechniker, die auch ohne Auftrag als Gralshüter ihrer - vermeintlichen - Disziplin fungieren. Für einen Menschen beliebiger Herkunft genügt es ins Lager der Aliens verbannt zu werden, einmal im Leben Leuchtdichte mit Leuchtstärke zu verwechseln. Und das reicht für ewig. So ein Missetäter hieß Hollwich, seine Missetat: Leuchtstoffröhre statt Leuchtstofflampe gesagt zu haben. Er blieb bis ins hohe Alter Buhmann, immerhin nicht ewig.

Interessanter der Kontext seiner Missetat: Hollwich hatte in den späten 1940er Jahren herausgefunden, dass viele Funktionen des menschlichen Körpers von der Beleuchtung und deren Spektrum beeinflusst oder gar gesteuert würden. Eigentlich müsste jeder Lichttechniker bei der Nachricht die Hände gerieben haben. Eine solche Aufwertung des Metiers hat es selten gegeben. Aber NEIN! Hollwich besaß die Frechheit, den Liebling der Technik, die Leuchtstofflampe, wegen ihres miserablen Spektrums anzugreifen. Also, ab in den Karzer!

Einem anderen, der etwas nicht weniger Bedeutsames ermittelt hat, drohte nicht etwa ein ähnliches Schicksal, er musste es sogar erleben und überstehen. Diesmal handelt es sich aber nicht um eine Historie, sondern um die blanke Gegenwart. Die Rede ist von Michael Holick und der Entdeckung des Vitamin-D-Defizits bei den Menschen. Was tut man mit einem, der nachgewiesen zu haben glaubt, dass die Gesundheit des Menschen vom Licht abhängt, und dies mit epidemiologischen Studien begründet und ein Buch schreibt? Richtig! Feuern.

Anders als deutsche Professoren, denen bereits bei der Berufung eine Tube Pattex mitgeliefert wird, damit sie selbst bei einem Sturz ihres Lehrstuhls noch daran kleben, können amerikanische Universitäten ihre Profs in die Prairie jagen. So auch Holick: Die unverzeihliche Missetat: Zu behaupten, Menschen nördlich von Atlanta hätten ein Vitamin-D-Defizit, weil die Hauptquelle für Vitamin-D die Sonne sei. Als Folge hiervon würden die Menschen höheren Risiken z.B. bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Brustkrebs und Dickdarmkrebs ausgesetzt. Die Universität Boston feuerte Holick im Jahre 2004 wegen seines Buches „UV Advantage“ (mehr hier http://www.scientificamerican.com/blog/post.cfm?id=five-years-after-being-fired-sun-ex-2009-01-30, oder hier Holick, MF and Jenkins, M.  The UV Advantage, iBooks: New York, 2004.)

Reicht es, solche Ketzer zu feuern? Müsste man sie nicht auch daran hindern, weiter zu publizieren? Im Mittelalter hat man solchen Leuten z.B. die Zunge abgeschnitten, damit sie nicht weiterreden können. Heute hülfen solche Methoden nicht, weil der Kerl notfalls noch SMS mit der Nase tippen könnte. Was tun also? Vorschlag: In ein modernes Büro mit einer Klimahülle aus Glas setzen. Das dreifache Glas reduziert die Menge an UV, die in den Raum kommt, derart, dass man astronomische Methoden bräuchte, um die Strahlung nachzuweisen. So kriegt man selbst einen harten Knochen wie Holick weich.

Hat Holick etwa etwas Falsches gesagt oder geschrieben, sodass die Uni Boston ihn unbedingt hätte feuern müssen? Nicht doch, lange vor ihm hatte ein anderer behauptet, Licht in Innenräumen könne nicht gesund sein, weil dort UV fehle. Der hieß Matthew Luckiesh und hatte die Sache in einem Buch 1926 aufs Tapet gebracht. Die Uni Michigan, nicht weit entfernt von Boston, hat Luckiesh nicht gefeuert, obwohl die Kritiker des Buchs ihm vorgeworfen hatten, UV zu thematisieren sei wohl der größte Unsinn, weil Inder, die dauernd in der Sonne lebten, eher stürben als Amerikaner. Vielleicht lag es daran, dass Luckiesh einige Jahre später etwas schrieb, was ihn für die mächtige Hautcreme-Lobby annehmbar machte. Was er geschrieben hat, lässt sich nur unter Bezahlung von 30 US-$ ermitteln, weil sein Papier kein Abstract enthielt. Wer es dennoch will, kann versuchen (REACTION OF UNTANNED HUMAN SKIN TO ULTRAVIOLET RADIATION, M. LUCKIESH, L. L. HOLLADAY, and A. H. TAYLOR, http://dx.doi.org/10.1364/JOSA.20.000423).

Mit seiner Rehabilitation zog Luckiesh mit Galileo Galilei gleich, den zwar der Papst verdammt hatte, aber halt in Ruhe ließ, sofern er nicht weiter behauptete, die Erde könne keine Scheibe sein. Wie wir heute wissen, hatte der Papst recht … als er Galilei rehabilitierte, über 400 Jahre später.

Wo liegt nun die Sünde des Lichttechnikers? Ich glaube darin, zu glauben und andere glauben zu machen, in Innenräumen könne es gesundes Licht geben. Diese Irreführung hatte bereits begonnen, bevor der älteste heute lebende Lichttechniker geboren wurde. Man hatte Licht so definiert, dass darin UV nicht vorkam. Ansonsten müsste man nämlich sagen, dass das Tageslicht gesund sei und Kunstlicht, na ja! In Maßen genossen als Beleuchtung zum Sehen. Notgedrungen, weil man das Sonnenlicht nicht in Säcke füllen und ins Rathaus tragen kann wie weiland in einer Kleinstadt in der Schweiz. Man wollte unbedingt, dass künstliches Licht als gesund gilt. Dabei hatte Luckiesh bereits Ende der 1920er Jahre die Bedingung dafür genannt: Künstliches Licht muss UV beinhalten. Folgerichtig hat er die entsprechende Lampe konstruiert. Leider war dieser Lampe kein Erfolg beschieden. So wurde Luckiesh vergessen, die Lampe auch.

Würde davon der Wert des künstlichen Lichts geschmälert? Ich meine, kaum. Es gibt zum einen genug Bedarf an künstlicher Beleuchtung als Ersatz für Tageslicht. Zum anderen gibt es eine breite Palette von Anwendungen, bei denen die künstliche Beleuchtung der natürlichen haushoch überlegen ist, und andere, bei denen es schwarz um Tageslicht aussähe. Also? Man muss nur der Lichttechnik den Zahn ziehen, den lichten Tag nachmachen zu können. Da sieht man immer mau aus. Und die Jünger so lange schulen, bis die wirklich verinnerlichen, dass man mit Lux und Lumen keine menschengerechte Umgebung basteln kann.

Wer übernimmt aber die Schulung? Auch Lichttechniker, es gibt nämlich auch so'ne.

Bis dahin wird es aber noch Beleuchtungsnormen geben, die behaupten, die Sicherheit und Gesundheit des Menschen berücksichtigt zu haben (so DIN EN 12464-1, insbesondere ISO 8995-1:2002 (CIE S 008/E:2001)). Dabei ist es in Europa gesetzwidrig, Normen zu erstellen, die sich auf die Sicherheit und Gesundheit beziehen. Das darf nur der Staat. Und viele Menschen werden an diversen Krebserkrankungen sterben, die vielleicht vermeidbar wären, wenn man Leuten wie Holick glauben würde, anstatt sie zu feuern.

Licht und Grünkohl

23.01.2012

GRÜN BIS HINTER DIE OHREN

„Es war einmal …“. So fangen orientalische Märchen an. In technisierten Hochkulturen kann der Märchenerzähler natürlich die Eröffnung nicht mit den gleichen Worten angehen wie weiland Scheherazade. So bringt die EU-Kommission eine populäre Mär nicht in Form von Erzählungen unter die Leute, sondern als „Unterrichtung“ (hier gemeint: Grünbuch der Kommission - Die Zukunft der Beleuchtung - Beschleunigung des Einsatzes innovativer Beleuchtungstechnologien). Demnach lässt man den Deutschen Bundesrat und damit das gesamte deutsche Volk wissen, „die LED-Technologie“ sei ausgereift. Ach Du grüne Neune!

Es gibt kaum eine LED-Lampe, die derzeit einen Farbwiedergabeindex über 70 erreicht, während man ansonsten 80 für ahnungslose Nutzer für hinreichend erklärt. Will ein Planer LED einsetzen, müsste er Dinge beherrschen, die ich trotz eines Doktortitels in Beleuchtungstechnik und mehrerer Jahre Studium der Farbenlehre nicht verstehe, wie mir und anderen neulich anlässlich eines Kongresses in Madrid Prof. Schanda hochpersönlich beigebracht hat. Er muss die nicht nur verstehen, ich meine, den Lichtplaner.

Dabei ist Lampe noch keine Technologie, sondern Rohmaterial für den Leuchtenhersteller. Und dessen Produkte sind Rohmaterial für den Lichtplaner. Was wäre Technologie in Bezug auf Beleuchtung? Technologie ist das Zusammenwirken von Technik, Mensch und Organisation. LED als Beleuchtungstechnologie wäre somit etabliert, wenn der Dümmste unter den Lichtplanern LED als Lampe ohne dumme Fehler einsetzen könnte und der übliche Lichtplaner damit handwerklich gut umgehen könnte. Zurzeit kann man aber nicht einmal davon ausgehen, dass die Virtuosen unter den Lichtplanern richtig handeln. Oder hat etwa die Stadt Berlin einen Stümper damit beauftragt, hinter dem Bahnhof Alex die grellsten Funzeln aller Zeiten in Scheinwerfer zu packen, um den ganzen Platz als Folterstätte für das Auge zu präsentieren? Das Olympiastadion in Bonbonfarben, Bahnhof Alex von Graumiesen* beleuchtet? Wo kriegen die solche Meister her?

LED ist eine Zukunftstechnologie bzw. eine Technik mit Zukunft. Ausgereift? Vielleicht als Signallampe, aber nicht wie die grün angestrichene Kommission uns weißmachen will. Es dauert seine Zeit, bis sich eine Technologie entwickelt. Wir sind noch am Anfang. ERst einmal muss man das Problem mit dem Flicker lösen. Dann sehen wir mal weiter.

* Die Graumiesen (Blue Meanies) sind musikhassende Fieslinge, die die Welt mit grauen Bomben beschießen, bis alle Farben verschwunden sind. Am Ende kommen die Beatles mit der Yellow Submarine und geben Pepperland seine Farben zurück.

 
 

Licht und Vorschriften

23.11.2011

ÖSIS HABEN ADLERAUGEN

Ösis gehören zu den Bergvölkern des Alpenlandes wie die Bajuwaren und Helvetier. Obwohl alle drei sich besser zusammengeschlossen hätten, um gegen den Rest der Welt anzutreten, haben sie des Öfteren Kriege angezettelt, nicht so blutig, nicht so blutig ernst, aber ganz schön aggressiv beladen gegen den anderen, munitioniert mit Häme. So hatte der Krieg zwischen Helvetien und Ösiland in den 1970er Jahren einen Höhepunkt erreicht, als man behauptete, die Ösis dürften ohne Pass um die ganze Welt reisen, weil Dummheit keine Grenzen kennt. Das war der allerschärfste helvetische Schuss gegen die Ösis seit dem berühmten Apfelschuss, höchstwahrscheinlich motiviert durch die Ereignisse der Geschichte, die auch zum Apfelschuss geführt hatten. Später konterten die Ösis mit der Behauptung, dass der berühmteste Ösi, der eine Grenze ohne Pass überschreiten wollte, Ötzi, nicht etwa dumm war wie Kommissbrot, sondern ein verkappter Helvetier. Niemand sonst würde sich bei einem Spaziergang von einem Gletscher überrollen lassen.

Heute habe ich etwas entdeckt, das den Krieg verschärfen könnte. Allerdings werden diesmal wohl die Ösis glänzend da stehen. Sie müssen nämlich Adleraugen haben, während man den Bajuwaren die Welt mit viel Licht vor die Augen führen muss. Diese, die Bajuwaren, sind vor langer Zeit in einen Bund eingetreten, in dem auch viele Nordgermanen lebten. Das Land frönte einem teuren Hobby, das da hieß, sämtliche Winkel von Arbeitsstätten mit Licht zu fluten. Man lacht zwar gerne über die Bewohner einer helvetischen Stadt, die das Licht in Säcken in ihr Rathaus getragen haben sollen. Dass die Helvetier und Ösis ebenso scharf zurückschießen könnten, kommt den Leuten nicht in den Sinn. Es half auch nicht, dass dem Germanenbund einige einst abhanden gekommene Provinzen wieder beitraten, wo man einen sparsamen Umgang mit Ressourcen lernen musste. Der Lichtteppich wurde nur Richtung Osten verlängert. Da er nicht nur die Arbeitstische belegt, sondern alle Bewegungsräume und der „gesundheitsgerechten Erledigung ihrer Sehaufgaben“ dienenden Lager- bzw. Ablageflächen, watet jeder Beschäftigte täglich durch den in 85 cm Höhe verlegten Lichtteppich.

Nun gibt es wohl einen Anlass, unser Verhältnis zu den Ösis zu überdenken. Wie in dem Beitrag vom 26.07. Selbstwachsende Flächen dargestellt, muss jeder Arbeitsraum von Flensburg bis kurz vor Salzburg mit dem besagten Lichtteppich versehen werden, und zwar so, dass nie und nimmer 500 lx unterschritten werden. Das liest sogar mancher Fachmann so, dass man auch bei Tage das Licht nicht abschalten dürfe, weil es die Vorschrift so wolle (Achtung: Keine Satire). Das, was die Bajuwaren und ihre nordischen Volksgenossen so seitenlang haarklein festgelegt haben, und mit Broschüren in Buchdicke erklärt, passt bei den Ösis auf eine Seite auf dem Bildschirm, wovon drei Viertel aber leer sind. So heißt es zu „Beleuchtung von Arbeitsräumen“:

Arbeitsräume sind mit einer möglichst gleichmäßigen farbneutralen künstlichen Beleuchtung auszustatten.
Bei der Beleuchtung eines Arbeitsplatzes ist zu beachten, dass die

  1. Allgemeinbeleuchtung mindestens 100 Lux beträgt, und

  2. die Arbeitsplatzbeleuchtung entsprechend der Sehaufgabe angepasst wird.

    Zu vermeiden sind:

    •  Blendung

    • Flimmern

    • große Helligkeitsunterschiede

Fertig!

Womit erwiesen wäre, dass die Ösis derart simple Geister sind, dass ihnen nicht mehr zur Beleuchtung einfällt. Oder? Oder, das Gegenteil ist wahr, wie man von Goethe lernt. Er hatte sich bei seinem Freund einst so entschuldigt: „Entschuldige die Länge des Briefes, ich hatte keine Zeit, mich kurz zu fassen.“

Wie dem auch sei. Dass die Ösis Adleraugen haben müssen, steht fest. Sie kommen mit einem Fünftel des Lichts aus, das die Germanen zur „gesundheitsgerechten Erledigung ihrer Sehaufgaben“ benötigen. Es sei denn, sie brauchen wirklich weniger Licht, weil sie viel weniger lesen müssen, um dasselbe zu verstehen. Felix Austria! 

Licht und Lust

12.11.2011

DEUTSCHE GESCHICHTE IN BONBONFARBEN

Berlin ist reich an Geschichte. Die ist aber nicht nur schön. Wie man damit umgeht, kann man beim Regierungsviertel bewundern, wo anstelle der Welthauptstadt Germania die Kanzler(innen)waschmaschine steht. Die Architektur dort steht für eine Korrektur des mörderischen Irrtums.

So schlimm wie mit Germania war es mit unserem Olympiastadion nicht. Der Bau hat halt nur den Zeitgeist wieder gespiegelt, der später anders gesehen wurde. Wie er benutzt wurde, um die Massen zu begeistern, kann man in dem Film Olympia von Leni Riefenstahl sehen, der mit dem berühmten Lichtdom von Albert Speer endet. Dieser sollte auch Germania einst als Welthauptstadt aufbauen und bekam deswegen den Titel „Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt“ (GBI) verliehen.

Genau diesen Lichtdom wollte man wohl durch ein Lichtspiel aus den Gedanken vertreiben, das ich heute Abend habe bewundern wollen. Den Nachfolge-Dom konnte ich bereits aus meinem Fenster aus sehen, und er sah vielversprechend aus. Also Kameras eingepackt, und ab zum Stadion. Dort bekam ich einen gehörigen Schreck verpasst, ehe ich das Stadion betreten konnte. Die Denkmal geschützte Monumentalarchitektur hatte man in Bonbonfarben verpackt, die seit einiger Zeit Mode geworden sind, seitdem LEDs nicht mehr nur leuchten, sondern auch beleuchten. Aus Schreck habe ich die Kamera verpackt gelassen.

Dann ließ ich mich auf einer Stelle auf der Tribüne nieder, von wo aus man direkt zum Tor schaut. Von dort aus kann man die besten Bilder schießen, die nachweisen, warum allein der Umbau des Stadions etwa 10 Preise eingeheimst hat, darunter auch den Licht-Architektur-Preis 2005. Dabei war nach meinen früheren Untersuchungen das Olympiastadion Berlin das ungemütlichste in Deutschland gewesen. Nach dem Umbau sprachen die Leute aber nur noch in Superlativen.

Ich saß in der Kälte, filmte die Show, schoss Fotos und wartete auf etwas … Was? Na, ja. Auf den neuen Zeitgeist? Aus den Lautsprechern höre ich die Radioübertragung der letzten Minuten von Bern, 1954. Ab und an gibt es Musik, mal laut, mal leise. Nicht einmal verbunden mit dem Event wie im Sommer am Ende von World Culture Festival 2011. Die Lasershow damals hatte einen nicht unbedingt vom Hocker gehauen, viele Leute fanden sie aber anregend
(http://www.youtube.com/watch?v=pA07j1aH71o&feature=related).

Wie ich die „Night of Lights“ fand? Ich dachte fortwährend an die Fälle von Niagara, die sich am Abend von einem Naturwunder in ein Bonbongewitter verwandeln. Muss man eine großartige Architektur auch so behandeln? Deutsche Geschichte in Bonbonfarben - Nein, danke.

Mein AMpelmann